Helikopterstudie von Leonardo da Vinci

Sind Sie und Ihre Produkte fit für nationale und internationale Stoffbeschränkungen?

Seit Mitte 2006 gilt die EU-RoHS (Restriction of Hazardous Substances) und die WEEE in Form von nationalen Gesetzen der einzelnen Mitgliedsstaaten (in Deutschland dem ElektroG). Diese Gesetze verbieten bzw. reglementieren das Inverkehrbringen von 6 Schadstoffgruppen (Blei, Quecksilber, Cadmium, sechswertigem Chrom, polybromierten Biphenylen und Diphenylethern)
Noch immer sind aber auch hierzulande viele Komponenten auf dem Markt, welche eingebaut in ein Endprodukt nicht konform mit diesen Gesetzen sind. Die Verantwortung hierfür verbleibt leider immer beim Hersteller, Importeur oder Vertreiber des Endprodukts.

Anders in China: EU-RoHS konform ist nicht automatisch China-konform!

Eine an die EU-RoHS angelehnte Verordnung ist dort seit 1.März.2007 in Kraft. Im Gegensatz zur EU-RoHS umfasst diese Regelwerk die meisten Produkte mit elektrischen oder elektronischen Funktionen. Dabei werden auch die in Europa ausgeschlossene Produktgruppen wie Medizingeräte, militärisches Equipment, Produkte mit höheren Spannungen, Batterien sowie Bauteile und Komponenten ohne Ausnahmen mit erfasst. Außerdem kennt das chinesische Regelwerk auch keine stoffspezifischen Ausnahmen bei einzelnen Verwendungen, wie z.B. der in Europa gültigen Ausnahmen für Quecksilber in diversen Leuchtmitteln, Blei in verschiedenen metallischen Werkstoffen und Hochtemperaturloten, Gläsern und elektronischen Bauelementen.

In der ersten Stufe dieser Verordnung (Measures for Administration of the Pollution Control of Electronic Information Products) gibt es lediglich eine Deklarations- und Labelpflicht für alle nach dem 1.3.07 produzierten Produkte (die allerdings zu einem ganz erheblichem Aufwand bei den Produktherstellern führt). Nach und nach soll es dann auch zu Verwendungsbeschränkungen für einzelne Produktgruppen kommen (welche dann auch zu einer obligatorischen CCC-Zertifizierung der betroffenen Produkte führt).
Im Prinzip sind die chinesischen Regelungen konsequenter, teilweise auch sinnvoller und pragmatischer als in der EU. Ein grundsätzliches Problem ist die mangelnde Rechtsicherheit, da viele in den "Administartive Measures ..." aufgeführten Regelungen interpretationsfähig sind und die auf den Seiten des MII in Form eines Frage und Antwort Katalogs veröffentlichten Interpretationen auch regelmäßig korrigiert bzw. verändert werden.
In naher Zukunft werden ähnliche Regelwerke auch in vielen anderen Ländern (u.a. Australien, Korea, Brasilien etc.) oder sind bereits in Kraft (u.a. Kalifornien)

Sprechen Sie uns an, wir können Ihnen schnell, kostengüstig und unbürokratisch weiterhelfen. Oftmals reicht ein eintägiger Workshop aus, um Ihre Mitarbeiter fit für das Thema zu machen und, zusammen mit Ihnen, diesbezügliche Schwachstellen Ihrer Produkte zu identifizieren. Natürlich unterstützen wir Sie auch gern längerfristig oder in größeren Arbeitspaketen zu diesem Thema.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf den Linkseiten

Kontakt: Tel.: 030-98317253   Fax: 030-98637297   email: kontaktmge.de
  Achtung: Die email Adresse muss abgetippt werden und kann nicht kopiert werden (Spamschutz)